Ein Status wegen „Markenzeichen“ (Trademarks) bedeutet, dass ein Markeninhaber bei Google eine Markenbeschwerde eingereicht hat und Ihr Anzeigentext dieses Markenzeichen auf eine Weise verwendet, die Google einschränkt. Sie beheben das, indem Sie sich als Händler oder Informationswebsite qualifizieren (und das deutlich machen), eine Autorisierung des Markeninhabers einholen oder den Begriff aus Ihrem Anzeigentext entfernen.
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Google Ads Ablehnung wegen Markenzeichen: Lösung für Händler
Wie behebe ich eine Ablehnung wegen „Markenzeichen“ in Google Ads?
Was das bedeutet
Die Google-Richtlinie zu Markenzeichen erlaubt Markeninhabern, Google zu bitten, die Verwendung ihrer Marken im Anzeigentext einzuschränken. Liegt eine Beschwerde vor, werden Anzeigen, die den Begriff im Anzeigentitel oder in der Beschreibung verwenden, unter Umständen als Abgelehnt oder Berechtigt (eingeschränkt) mit dem Richtliniennamen „Markenzeichen“ angezeigt. Die Einschränkung gilt in den Ländern, in denen der Inhaber seine Rechte nachgewiesen hat. Dieselbe Anzeige kann also in einem Markt problemlos laufen und in einem anderen eingeschränkt sein.
Wichtige Punkte, die viele Werbetreibende verwirren:
- Die Einschränkung betrifft den Anzeigentext. Laut Google-Richtlinie sind Markenzeichen, die als Keywords verwendet werden, nicht eingeschränkt. Auf einen Markennamen zu bieten, ist etwas anderes, als ihn in Ihre Anzeige zu schreiben.
- Händler sind oft zugelassen. Google erlaubt die Verwendung von Markenzeichen durch Händler, deren Landingpage in erster Linie dem Verkauf des Markenprodukts (oder seiner Teile oder kompatibler Artikel) dient und klare kommerzielle Informationen wie Preise und eine Kaufmöglichkeit enthält. Auch Informationswebsites können sich qualifizieren.
- Wettbewerber sind eingeschränkt. Direkte Wettbewerber, die den Markennamen eines Konkurrenten im Anzeigentext verwenden, sind das Hauptziel.
Warum das passiert
Häufige Auslöser im E-Commerce:
- Ihre Landingpage ist nicht eindeutig eine Händlerseite. Die Anzeige erwähnt „Nike Laufschuhe“, verlinkt aber auf Ihre Startseite oder eine breite Kollektion, in der die Marke nicht im Mittelpunkt steht.
- Keine Preise oder Kaufmöglichkeit. Die Seite spricht über die Marke, verkauft deren Produkte aber nicht erkennbar.
- Unklare Beziehung. Anzeige oder Seite erwecken den Eindruck, Sie seien der offizielle Markenshop statt eines unabhängigen Händlers.
- Marke als Vergleich erwähnt. „Besser als [Marke]“ oder „[Marke]-Alternative“ im Anzeigentext.
- Kompatible Produkte. Zubehör oder Nachfüllpacks, die die Marke erwähnen, ohne klarzustellen, dass es kompatible Artikel sind, die nicht von der Marke stammen.
- Automatisch generierte Assets. Responsive Suchanzeigen mit Keyword-Platzhaltern (DKI) oder automatisch erstellte Assets, die einen geschützten Begriff in den Anzeigentext einfügen.
So beheben Sie das Problem
- Prüfen Sie, ob es um Markenzeichen geht. Fahren Sie in der Anzeigentabelle mit der Maus über den Status. Steht dort „Markenzeichen“, notieren Sie die Länder, in denen die Anzeige eingeschränkt ist. Nutzen Sie das Tool zur Fehlerbehebung für Markenzeichen (Trademark troubleshooter) in der Google Ads Hilfe, wenn Sie nicht sicher sind, welcher Begriff das Problem ist.
- Verlinken Sie die Anzeige auf eine eigene Produkt- oder Markenseite. Die finale URL sollte eine Produktseite oder Markenkollektion sein, auf der die Markenprodukte im Mittelpunkt stehen, mit Preisen und einem „In den Warenkorb“-Button.
- Shopify: Verwenden Sie eine markenspezifische Kollektion (zum Beispiel nach Anbieter gefiltert) statt der Startseite.
- WooCommerce: Verwenden Sie eine Marken- oder Kategorie-Archivseite, die dieser Marke gewidmet ist.
- Machen Sie Ihre Rolle deutlich. Ergänzen Sie auf der Seite Formulierungen wie „Autorisierter Händler“ (nur wenn es stimmt) oder „Unabhängiger Händler“. Im Anzeigentext machen Formulierungen wie „[Marke] bei [Ihr Shop] kaufen“ klar, wer Sie sind.
- Korrigieren Sie die Formulierungen bei kompatiblen Produkten. Verwenden Sie „kompatibel mit [Marke]“ und stellen Sie sicher, dass die Seite zeigt, dass es sich um Ihre eigenen Produkte handelt.
- Entfernen Sie den Begriff, wo Sie sich nicht qualifizieren. Bei Vergleichen mit Wettbewerbern oder allgemeinen Markenerwähnungen schreiben Sie die Anzeige ohne das Markenzeichen um. Als Keyword können Sie weiterhin auf den Begriff bieten.
- Prüfen Sie Keyword-Platzhalter. Fügt DKI geschützte Keywords in den Anzeigentext ein, entfernen Sie DKI aus diesen Anzeigengruppen oder verschieben Sie Marken-Keywords in eine eigene Anzeigengruppe mit statischem Text.
- Bitten Sie die Marke um Autorisierung. Wenn Sie autorisierter Händler sind oder die Marke es Ihnen erlaubt, bitten Sie sie, das Google-Formular zur Autorisierung von Markenzeichen mit Ihrer Google Ads Kundennummer einzureichen. Das kann nur der Markeninhaber oder sein bevollmächtigter Vertreter, und Google akzeptiert nur uneingeschränkte Autorisierungen, keine, die zeitlich oder räumlich begrenzt sind.
So beantragen Sie eine Überprüfung
Nachdem Sie die Landingpage geändert oder eine Autorisierung erhalten haben, legen Sie über den Richtlinienstatus der betroffenen Anzeigen Einspruch ein oder nutzen das Einspruchsformular von Google für Markenzeichen, wenn Sie sich als Händler oder Informationswebsite qualifizieren. Beachten Sie, dass eine Autorisierung bestehende Anzeigen nicht automatisch wieder freigibt. Möglicherweise müssen Sie trotzdem Einspruch einlegen oder die Anzeigen bearbeiten. Haben Sie den Begriff aus der Anzeige entfernt, wird die Anzeige durch die Bearbeitung von selbst erneut eingereicht.
So beugen Sie vor
- Führen Sie Markenbegriffe in eigenen Anzeigengruppen, die auf markenspezifische Landingpages verlinken.
- Vermeiden Sie DKI in Anzeigengruppen mit geschützten Keywords.
- Fragen Sie Lieferanten nach einer Autorisierung, wenn Sie eine Marke ins Sortiment aufnehmen. Viele reichen das Formular für autorisierte Händler ein.
- Erwecken Sie nie den Eindruck, Sie seien die Marke, sofern Sie es nicht sind.
- Schreiben Sie von Anfang an richtlinienkonforme Markenanzeigen und prüfen Sie Texte vor dem Veröffentlichen mit unserem Anzeigentext-Checker.
Wenn Ihr Shop Dutzende Marken führt und Einschränkungen wegen Markenzeichen Ihre besten Anzeigen ausbremsen, kann Mercantads Ihre Markenkampagnen und Landingpages neu strukturieren. Kontaktieren Sie uns oder sehen Sie sich unsere Betreuung von Google Suchanzeigen an.
Häufig gestellte Fragen
Darf ich auf den Markennamen eines Wettbewerbers als Keyword bieten?
Die Google-Richtlinie zu Markenzeichen schränkt Markenzeichen, die als Keywords verwendet werden, nicht ein. Das Keyword selbst ist daher in der Regel erlaubt. Die Einschränkung greift, wenn Sie das Markenzeichen auch in Ihrem Anzeigentext verwenden.
Warum ist meine Anzeige nur in einigen Ländern eingeschränkt?
Markenbeschwerden gelten in den Ländern, in denen der Inhaber seine Rechte nachgewiesen hat. Ihre Anzeige kann dort eingeschränkt sein und anderswo normal ausgeliefert werden.
Bedeutet „Berechtigt (eingeschränkt)“ wegen Markenzeichen, dass meine Anzeige nicht erscheint?
Meist bedeutet es, dass die Anzeige an bestimmten Orten oder in bestimmten Kontexten, die von der Beschwerde erfasst sind, nicht erscheinen kann. Anderswo kann sie weiterlaufen. Prüfen Sie also, wo sie eingeschränkt ist, bevor Sie sie umschreiben.
Wie bekomme ich eine Marke dazu, mein Konto zu autorisieren?
Bitten Sie den Markeninhaber oder seinen Vertreter, den Antrag auf Autorisierung von Markenzeichen bei Google mit Ihrer Kundennummer einzureichen. Google wendet die Autorisierung auf alle Begriffe in der Beschwerde dieses Inhabers an.
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